Waldbrandüberwachung trotz CORONA-Krise

 

der Blick auf den Waldbrandindex in Bayern  lässt auch in den nächsten Tagen und Wochenenden den Einsatz der Staffel als dringend notwendig erwarten, denn es ist für einige Gebiete bereits die fünfte und höchste Gefährdungsstufe vorhergesagt. Bereits über die Ostertage waren die Flugzeuge der Staffel in vielen bayerischen Regierungsbezirken erfolgreich unterwegs.  Insgesamt konnten sie dabei 49 Rauchentwicklungen entdecken und deren Ursachen abklären. Dabei wurden vier Waldbrände und je zwei Flächen- und Gebäudebrände festgestellt.

Also alles, wie immer? Nein, vieles ist anders!

Um die Gefährdung von Pilot und LBO durch Ansteckung möglichst gering zu halten, hat das Innenministerium eine Handlungsanweisung an die Bezirksregierungen versandt  und mit der Umsetzung beauftragt.

 



Wegen der beengten Situation in den Beobachtungsflugzeugen ist zu gewährleisten, dass wie im Bild sichtbar,

-          Luftbeobachter und Pilot mit Gesichtsmasken ausgerüstet sind und entsprechende Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen.

-          nach Möglichkeit sind nur 4-sitzige Flugzeug zu verwenden, wobei der Luftbeobachter auf der Rückbank Platz nehmen muss.

-          der Mitflug weiterer Personen ist grundsätzlich untersagt

-          nach Möglichkeit sollen stets die gleichen Crews (Pilot und LBO) zum Einsatz kommen.

 

Im Vorfeld der Flüge wurde von unserem Pressereferent ein „Musterpressedienst“ erstellt, durch den die Bevölkerung vorinformiert werden sollte, da in Bayern der „Sportflugverkehr“ untersagt ist. Die Luftrettungsstaffel, als Organisation des Katastrophenschutzes, ist davon natürlich ausgenommen.