Hohe Anerkennung für die Arbeit der Staffel

„Bayern kann stolz auf seine Luftrettungsstaffel sein. Einmalig in Deutschland, leistet sie einen unverzichtbaren Beitrag für den Schutz der bayerischen Heimat“. Zu diesem Ergebnis kam die Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, Ulrike Scharf, nach einem umfassenden Meinungsaustausch mit LRSt-Präsident Karl Herrmann. In einem einstündigen Gespräch wurden neben der Jahresbilanz der Luftrettungsstaffel auch wichtige Einzelheiten des Staffeleinsatz in den einzelnen Regierungsbezirken erörtert. Mit Hilfe des LRSt-Jahreskalenders 2016 und dessen Ereignisbildern: von der Unfalldokumentation, über Bahndamm- Flächen-, Wald-, Solaranlagen- und Kfz-Bränden bis hin zu Überschwemmungen und Wasserverschmutzungen durch Öl, konnte sich Staatsministerin Scharf über die erfolgreichen Einsätze der Staffel informieren. Fast 1000 Stunden waren die LRSt-Flugzeuge im vergangenen Jahr zu angeordneten Einsätzen in der Luft. Weitere 5000 Stunden hielten die Einsatzpiloten bei ihren Flügen Ausschau nach Schadensereignissen, zum Schutz von Mensch und Natur.

Für die erbrachten professionellen Leistungen fand Staatsministerin Scharf anerkennende Worte und bedankte sich ganz besonders für die keinesfalls selbstverständliche Tatsache, dass alle Leistungen der Luftrettungsstaffel ausschließlich im Ehrenamt erbracht werden. Dafür war die Staffel bereits im Jahr 1989 mit der Umweltmedaille des Freistaates Bayern ausgezeichnet worden.
Breiten Gesprächsraum nahm die Situation des Stützpunktes Erding ein. Nach Schließung des Bundeswehr-Flugplatzes droht dem Stützpunkt Erding das Aus! Mit Unterstützung des Erdinger Oberbürgermeisters, des Luftamts Südbayern und der Bundeswehr auf Kasernenebene, scheint eine Rückkehr auf das Gelände und die Möglichkeit der fliegerischen Nutzung wieder möglich. Allerdings müssen die Kostensätze, angesetzt durch das Dienstleistungszentrum München der Bundeswehr, für die zwei Flugsport treibenden  Vereine finanziell verkraftbar sein. Staatsministerin Ulrike Scharf, mit der Situation in Erding bestens vertraut, sagte ihre umfassende und volle Unterstützung im Kampf um den Erhalt des Stützpunktes Erding zu. Sollte es nicht gelingen diesen zu erhalten, gibt es derzeit keinerlei Möglichkeit, einen annähernd gleichwertigen Stützpunkt zu finden! Bis zur Klärung der Stützpunktfrage müssen die Überwachungsflüge, mit Zustimmung der Regierung von Oberbayern, von Landshut aus stattfinden.