Bayernweite Einsätze der Luftrettungsstaffel: heiße Ostertage!

1.  Allgemeininfo

Wegen der frühsommerlichen Witterung besteht in Bayern seit  Tagen ein hohes bis sehr hohes Waldbrandrisiko, das in den nächsten Tagen wegen der weiter bestehenden Trockenheit anhalten wird. Derzeit herrscht in Bayern flächendeckend mindestens die Waldbrandgefahrenstufe 4 (= "hoch" auf der fünfstufigen Skala) vor, in kleinen Gebieten der Oberpfalz und von Unterfranken, in Teilen Niederbayern wird sogar die höchste Stufe 5 (= "sehr hoch") erreicht. Eine erste Entspannung der Situation ist erst ab Anfang nächster Woche mit erhöhter Regenwahrscheinlichkeit zu erwarten.

 
2. Maßnahmen:

Insbesondere zu den Feiertagen werden  noch verstärkter Dutzende ehrenamtliche Pilotinnen und Piloten mit ebenso vielen Luftbeobachtern hauptsächlich am Nachmittag und in den frühen Abendstunden im Einsatz sein und den Sicherheitsbehörden, Einsatzzentralen und ggf. den Einsatzkräften der Feuerwehr am Boden mögliche Gefahrensituationen bereits in der Entstehungsphase berichten.

 Insgesamt steht dem Freistaat Bayern mit der Luftrettungsstaffel Bayern ein Einsatzpotenzial von bis zu 330 ehrenamtlichen Pilotinnen und Piloten der Luftrettungsstaffel Bayern und ebenso vielen Luftbeobachtern mit über 150 Flugzeugen im Bedarfsfall zur Verfügung. Die Gründung der Luftrettungsstaffel Bayern wurde im Jahre 1968 durch das Bayerische Staatsministerium des Innern initiiert. Seit  dieser Zeit  wurde Bayern von großflächigen Wald- und Flächenbränden gerade auch wegen gezielter Vorbeugungsmaßnahmen und Befliegungen  weitgehend  verschont. Zur Bekämpfung von Wald- und Flächenbränden stehen am Boden die bayerischen Feuerwehren bereit, die entsprechend der örtlichen Risiken ausgestattet und ausgebildet sind. Zur Waldbrandbekämpfung an schwer zugänglichen Stellen hat sich der Einsatz von Hubschraubern mit Löschwasser-Außenlastbehältern, aus denen sich das Wasser gezielt auf die Brandstelle abgeben, bewährt.

(Bayer. Staatsministerium des Innern)