Hohes Lob für die Arbeit der Staffel

Hohes Lob und große Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit der Luftrettungsstaffel spendete Staatssekretärin Melanie Huml. Bei einem Besuch des LRSt-Präsidenten im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit nahm sie sich lange Zeit, um sich über die Arbeit der Luftrettungsstaffel umfassend informieren zu lassen. Überzeugend die bisherige Bilanz der Staffel in diesem Jahr: 240 Einsatzflüge mit insgesamt 374 Stunden Dauer. Bei wurden  344 Brandstellen kontrolliert. Das Ergebnis kann erschrecken: 13 Wald-, 19 Flächen- und 2 Hausbrände, sowie 1 Kfz-Brand mussten gemeldet werden; über dreißig Feuerstellen waren unbeaufsichtigt und erforderten den Einsatz der Löschkräfte. In vielen Fällen wurden die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren zur Brandstelle gelotst. Aber auch die „natürlichen Feinde“ des Waldes waren aktiv. Neben den Borkenkäfern wurden in diesem Jahr, vorwiegend in Unterfranken, die Raupen des Eichenprozessionsspinners höchst aktiv, wovon sich Melanie Huml durch Bilddokumente befallener Eichen überzeugen konnte. „Bayern kann stolz sein, eine ehrenamtliche Organisation wie die Luftrettungsstaffel zu besitzen. Wer oben ist, sieht einfach mehr! Diese Aussage ist nicht zu widerlegen und macht die Staffel unverzichtbar, auch für den Naturschutz“, so die Staatssekretärin. Gerne werde sie auch in Zukunft die Arbeit der Staffel mit großem Interesse verfolgen und dabei auf möglichst wenig Schadensereignisse hoffen, die von den LRSt-Einsatzpiloten und den Staatlichen Luftbeobachtern gemeldet werden müssten!


Mit dem LRSt-Halstuch bedankte sich Präsident Herrmann bei seiner Gesprächspartnerin Staatssekretärin Dr. Melanie Huml  und versicherte, den Informationsfluss nicht abreißen zu lassen.