Minister Huber: LRSt, das Auge des Umweltschutzes

Die Luftrettungsstaffel Bayern ist aus dem Katastrophenschutz nicht mehr weg zu denken und wird häufig als dessen „fliegendes Auge“ bezeichnet. Dabei wird leicht übersehen, dass nahezu alle von der Staffel übernommenen Aufgaben primär dem Umweltschutz dienen. Ob Waldbrandüberwachung, Gewässerschutz, Auffinden wilder Müllablagerungen,  ob Lawinenbeobachtung oder die Suche nach Waldschädlingen, alle Maßnahmen dienen dem Schutz der uns anvertrauten Umwelt. Zu diesem Ergebnis kamen Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber und LRSt-Präsident Karl Herrmann. In einem ausführlichen Gespräch ließ sich der Minister mit den Aufgaben und der Organisationsstruktur der Luftrettungsstaffel vertraut machen und stellt fest: „Mag der Katastrophenschutz ein Auge der Staffel für sich reklamieren, das zweite Auge der Staffel ist das wache Auge des Umweltschutzes“! Er brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass eine solche Organisation wie die Luftrettungsstaffel noch lange Bestand haben möge und schätzte sie als einen wichtigen Beitrag der Luftsportler ein, ihr Hobby auch in den  Dienste der Allgemeinheit zu stellen und damit  öffentliche Akzeptanz zu gewinnen.


Die Gesprächspartner waren sich einig, dass Bayern auf „seine“ Luftrettungsstaffel stolz sein kann. Bereits 1990 wurde die Staffel, zusammen mit den Feuerwehren, mit der Umweltmedaille des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen ausgezeichnet. Sie wird auch weiterhin ein verlässlicher Partner des Umweltschutzes sein, zum Nutzen von Mensch und Natur.