Luftrettungsstaffel gratuliert Präsident Herrmann

Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. dankte ihrem Präsidenten am 17. März mit einem offiziellen Empfang in der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg zu seinem 60. Geburtstag. Innenminister Dr. Günther Beckstein lobte in einem schriftlichen Grußwort das herausragende, ehrenamtliche Engagement von Präsident Karl Herrmann zum Wohle der Allgemeinheit.
Für die Staffel hielt der Vizepräsident-Schatzmeister, Dr. Friedrich Gerfertz, die Laudatio und ließ darin die Stationen des Jubilars mit launigen Pointen Revue passieren. Karl Herrmann erfüllte sich 1982 mit dem Erwerb des Pilotenscheines für Motorflugzeuge den Traum vom Fliegen. Ein Jahr später legte er die CVFR- und Nachtflugberechtigung ab und engagierte sich in der Fluggruppe Hermann Köhl e.V. Der Luftsportverband Bayern verlieh ihm für seine herausragende Vereinsarbeit 1990 die Ehrennadel in Silber und im Jahr 2005 die Ehrennadel in Gold. Außerdem erwarb Karl Herrmann im Jahr 2002 das FAI-Leistungsabzeichen für Motorflug in Gold.
Der Luftrettungsstaffel trat Karl Herrmann 1982 bei. Seit 1984 ist er als Einsatzpilot aktiv, 1987 wurde ihm die Leitung des Stützpunktes Hettstadt übertragen und 1990 wählten ihn die unterfränkischen Stützpunktleiter zum Flugbereitschaftsleiter. Das Präsidium der Staffel ernannte ihn noch im gleichen Jahr zum Ausbildungsleiter und beauftragte Herrmann mit der Fortschreibung des Ausbildungskonzeptes für Luftbeobachter. In Zusammenarbeit mit der staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg wurden der Ausbildungsplan und das Ausbildungshandbuch für Luftbeobachter überarbeitet, welche heute die Grundlagen der überaus erfolgreichen Ausbildung sind.
Im Jahr 2002 übernahm Herrmann das Amt des Präsidenten der LRSt. Zum Schluss der Laudatio wünschte Dr. Gerfertz dem Jubilar – wie er betonte, nicht ganz ohne Eigennutz – immerwährende Gesundheit, damit er der Staffel noch viele Jahre als Präsident erhalten bleiben möge.
Als Vertreter des Bayerischen Innenministeriums war Oberamtsrat Peter Hallermeier voll des Lobes für das ehrenamtliche Engagement Herrmanns, welches sich nicht ausschließlich auf die Luftrettungsstaffel beschränkt.  Ein sehr offenes und persönliches Verhältnis zeichne die Zusammenarbeit aus, so Hallermeier. Auch die Meinung des erfahrenen Pädagogen Herrmann in schulischen Bereichen sei für ihn sehr wichtig. Den hohen Stellenwert der Luftrettungsstaffel im Ministerium könne man schon an der Tatsache ersehen, dass der Minister zu fachspezifischen Presseterminen stets Karl Herrmann beiziehe und, dass selbst in Zeiten knapper Kassen, die Ausrüstung für die Luftbeobachter vervollständigt wurde.
Das besondere Verhältnis zur Feuerwehr, speziell zur Luftbeobachterausbildung, stellte der Schulleiter der Staatl. Feuerwehrschule (SFS), Baudirektor Dipl. Ing. Axel Häger, in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Die Ausbildung der Luftbeobachter findet für ganz Bayern ausschließlich an der SFS Würzburg statt und trägt die unverkennbaren Handschriften von Karl Herrmann und Klaus Stelter, des ehemaligen stellvertretenden Schulleiters. Die Auszeichnung Herrmanns mit der Bayerischen Feuerwehr-Ehrenmedaille im Jahr 1999 ist Ausdruck der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren, welche einen Großteil der ausgebildeten Luftbeobachter stellen, und der Luftrettungsstaffel. Die fliegerischen Leistungen und das ehrenamtliche Engagement des Jubilars in der Vereinsarbeit würdigte der Präsident des Luftsportverbandes Bayern e.V., Uli Braune.


Ein starkes Team für den Katastrophenschutz in Bayern: LRSt-Präsident Karl Herrmann, LVB-Präsident Uli Braune, Baudirektor Dipl. Ing. Axel Häger (Staatl. Feuerwehrschule Würzburg) und OAR Peter Hallermeier (Staatsministerium des Innern).