Landrat ehrt Luftbeobachter und Piloten als
"Botschafter des Landkreises Cham".

Mit einer Uhr, einer Urkunde und den Visitenkarten "Botschafter des Landkreises Cham" bedankte sich Landrat und Präsident des Bayerischen Landkreistages, Theo Zellner, im Rahmen einer Feierstunde bei den Mitglieder der Luftrettungsstaffel, Stützpunkt Cham mit den Einsatzpiloten Peter Hergesell, Franz Merkl und Dieter Kremer sowie den drei Luftbeobachter des Landkreises, Ludwig Kalz, Karl Pfeilschifter und Gerhard Peintinger.

Der Landkreischef würdigte den ehrenamtlichen Einsatz von Piloten und Luftbeobachter, die 34-mal im vergangenen Sommer aufstiegen und die bewaldeten Gebiete der Oberpfalz beobachteten. Sie entdeckten zwei Waldbrände so in Pfreimd im Landkreis Schwandorf und wurden zu mehreren Waldbränden, wie im schwer zugänglichen Gebiet des Kaitersberges gerufen, wo sie wertvolle Dienste und Unterstützung der Einsatzkräfte von oben leisteten. Dankende Worte hatte auch der Klaus Salder von der Forstdirektion Regensburg parat und kündigte an, den Stützpunkt Cham in Zukunft noch besser in die Planungen der Flugrouten einzubeziehem. Als Dank überreichte er an Piloten und Luftbeobachter ein Ehrenurkunde und ein Buchgeschenk. Als "fliegendes Auge des Katastrophenschutzes" bezeichnete Horst Nunhofer von der Regierung der Oberpfalz für öffentliche Sicherheit und Ordnung zuständig, die Luftrettungsstaffel. Diese Einrichtung als bayerische Besonderheit, habe sich auch heuer wieder bestens bewährt, betonte Nunhofer und ging auf die Wichtigkeit der Überwachungsflüge in diesem Jahr wegen der extremen Witterung ein. Er warnte mit Blick auf Frankreich, Spanien oder Portugal war passieren könne wenn die Brände nicht schon im Frühstadium entdeckt werden. Dieter Naber, der Flugbereitschaftsleiter Oberpfalz der Luftrettungsstaffel gab bekannt, dass im Jahr 2003 die Oberpfälzer mit ihren fünf Stützpunkten 225 Stunden im Einsatz waren. Auch er zollte den Einsätzen der Piloten und Luftbeobachter des Stützpunktes Cham höchste Anerkennung.